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Qrate Inventar

2026 · 02

Qrate ist mein Haushaltsinventar als Web-App: Jede Kiste bekommt einen QR-Code, jeder Gegenstand ein Foto, und die Suche findet ihn Monate später wieder. Claude erkennt Gegenstände für etwa 0,3 Cent pro Foto, und ein Assistent beantwortet Fragen in normaler Sprache. Eine iOS-App ergänzt Siri und Kurzbefehle.

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02 / 05Projekt 2 von 5

Jahr
2026
Rolle
Produkt, Design und Entwicklung
In der Vita: 2025 →
Qrate auf einem Smartphone mit einer Kiste und ihrem Inhalt, daneben eine Aufbewahrungsbox mit QR-Etikett.

01 · Auslöser

Am Anfang standen Neugier auf KI und ein Chaos aus IKEA-SAMLA-Kisten, das ich nicht mehr ertragen habe. In der Theorie sind die Kisten durchsichtig; in der Praxis weiß niemand, was in der untersten steckt. Ich wollte auf jede Kiste einen Code kleben, beim Packen fotografieren und alles später wiederfinden, per Suche, per Sprache oder per Scan.

Eine Kiste in Qrate mit QR-Code und einem Raster aus Fotos der Gegenstände.
  • 02 · So funktioniert's

    Qrate ist eine PWA auf Next.js und Supabase. Jede Kiste bekommt ein gedrucktes Etikett mit QR-Code, gesetzt mit jsPDF und mit der Handykamera wieder gelesen. Lege ich einen Gegenstand an, schaut sich Claude das Foto an und schlägt vor, was es ist; ich übernehme oder korrigiere. Heute stecken knapp 20 Kisten und rund 300 Gegenstände drin, der ganze Haushalt.

  • Ein Bogen druckbarer Etiketten, jedes mit QR-Code und Kistennamen.
  • 03 · Der Assistent

    Der Suchassistent ist eine handgeschriebene Tool-Schleife auf Claude Haiku 4.5. Er streamt jeden Schritt, man sieht also, in welche Kisten er schaut. Seine Grenzen stehen im Code, nicht im Prompt: höchstens vier Durchläufe, 1.024 Tokens und ein Abort-Signal. Ein Test lässt ihn gegen ein Modell laufen, das nie aufhört, Tools anzufordern, und beweist, dass die Schleife trotzdem endet.

  • Kernaussage

    Ein Prompt ist eine Bitte. Grenzen gehören in den Code.

  • 04 · Kosten

    Jeder KI-Aufruf wird mit seinem Tokenverbrauch protokolliert, daraus ergibt sich eine Kostenschätzung pro Operation. Einen Gegenstand zu erkennen kostet etwa 0,3 Cent. Prompt Caching hält den wiederkehrenden Teil günstig, und jede Operation hat eine eigene Route, damit der gecachte Präfix stabil bleibt.

  • 05 · iOS-Begleiter

    Eine kleine Expo-App bringt Qrate auf iOS. Über App Intents durchsuchen Siri und Kurzbefehle das Inventar, und Quick Actions springen direkt hinein. Ein gemeinsamer Schlüsselbund verbindet sie mit der Web-App.

  • Ein iPhone zeigt ein Suchergebnis von Qrate in der Kurzbefehle-App.

06 · Ergebnis

Qrate läuft privat für zwei Nutzer unter qrate.cschr.dev, und es deckt den ganzen Haushalt ab. Es war auch mein nächster Schritt im agentischen Arbeiten: Tickets als konservierte Vorarbeit, Skills und pfadbezogene Regeln für die Agenten, ein Docs-Check in der CI. [PLATZHALTER: ein Satz, warum der Umbau auf Astryx + StyleX, und was er gekostet hat]

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